Welches Depot eignet sich für Kleinanleger?
Während noch vor einigen Jahren der Handel mit Aktien vor allem institutionellen Händlern oder wohlhabenden Privatinvestoren vorbehalten war, gibt es mittlerweile auch viele Kleinanleger, die ein wenig an der Börse spekulieren möchten. Dies ist vor allem durch das Internetbanking für jedermann möglich geworden.
Devisenhandel
Der Devisenmarkt ist mit einem täglichen Transaktionsvolumen von ca. 4 Billionen Dollar am Tag der größte Finanzmarkt der Welt. Ein anderer Begriff für „Devisenhandel“ ist der englische Ausdruck „Forex“, er steht für „Foreign Exchange“. Und hier wird auch schon klar, worum es im Devisenhandel geht: Um den Tausch von Devisen, also verschiedenen Währungen. Die meisten Menschen haben bereits Erfahrungen mit dem Devisenhandel gemacht, ohne davon jedoch bewusst Kenntnis genommen zu haben. Wer zum Beispiel einen Urlaub in den USA plant, wird sich schon frühzeitig mit den Devisen des Landes, in diesem Falle also Dollar, eingedeckt haben. Der Wechsel von Euro in Dollar vor Antritt der Reise ist bereits ein Devisentausch. Dabei stehen die beiden Währungen in einem bestimmten Verhältnis zueinander. Der Wert einer Währung entspricht zu einem bestimmten Zeitpunkt dem Wert einer anderen Währung. Und diese Werte ändern sich im Laufe der Zeit, sie werden beeinflusst von Angebot und Nachfrage. Je mehr Investoren eine bestimmte Währung nachfragen, desto teurer wird sie – und umgekehrt. Sobald das Angebot die Nachfrage übersteigt, verliert sie an Wert.
MehrDisagio
Eine Gebühr, welche bei einem Darlehen als Vorauszahlung angesehen wird, nennt sich Disagio oder auch Abgeld. Vereinbart ein Kreditinstitut mit dem Darlehensnehmer ein Disagio, muss dieses mit der Auszahlung der Kreditsumme bezahlt werden und wird auch gleichzeitig von dieser abgezogen. Somit verringert das Disagio die eigentliche Auszahlungssumme. Auch bei Wertpapiergeschäften kann das Abgeld verlangt werden. In einem solchen Fall wird Betrag des Disagios von dem Nennwert abgezogen. Das Disagio wird in Prozent oder einem Pauschalbetrag angegeben.
Es gibt immer wieder Kreditinstitute, die das Abgeld verlangen. Ein Kreditnehmer verpflichtet sich mit dem Akzeptieren des Abgeldes dazu, nicht nur die Auszahlungssumme einschließlich Kosten und Zinsen zurückzubezahlen, es muss nämlich die gesamte Darlehenssumme an das Kreditinstitut bezahlt werden. Um aber über die gesamte gewünschte Kreditsumme verfügen zu können, nehmen viele Kreditnehmer einen höheren Kredit auf. So ist sicher gestellt, dass die Finanzierung auch im vollen Umfang ausgeführt werden kann. Es handelt sich bei einem Disagio um eine Bankgebühr, aus diesem Grund muss selbst bei einer vorzeitigen Kreditrückzahlung die gesamte Summe bezahlt werden. Es findet kein Ausgleich statt. Von Bank zu Bank kann sich die Höhe des Abgeldes unterscheiden, teilweise ist es auch möglich, dieses mit der Bank zu verhandeln. Wird beispielsweise ein Disagio in Höhe von 9 Prozent vereinbart und eine Kreditsumme von 10.000 Euro, bekommt der Kreditnehmer 9.100 Euro ausbezahlt, ist aber dazu verpflichtet, 10.000 Euro an die Bank zurückzubezahlen.