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Pfandbriefe

Gepostet von Börsenlexikon am 13. Apr, 2010 in Börsenlexikon, P

Als Pfandbriefe werden festverzinsliche Schuldverschreibungen bezeichnet. Diese werden von öffentlich-rechtlichen Kreditinstituten oder von Hypothekenbanken ausgegeben. Pfandbriefe stellen eine enorm große Sicherheit dar und sind aus diesem Grund auch immer für Anleger interessant. Pfandbriefe sind im Grunde krisensicher, denn sie haben eine einwandfreie Bonität, festgelegte Zinsen und eine drei- bis fünf-prozentige Rendite. Die Basis für diese Schuldverschreibungen bildet das Pfandbriefgesetz. Aus diesem Grund sind sie auch, im Gegensatz zu anderen Wertpapierklassen, etwas ganz Besonderes. Als Emission sind Pfandbriefe beim ersten Erwerb nicht mit Gebühren belastet. Abgesichert sind sie durch die Deckungsmasse. Unterschieden werden die Arten von Anleihen nach den Arten der Deckungsmasse. Hypothekenpfandbriefe werden mit Grundstücken und Immobilien abgesichert. Durch Forderungen der öffentlichen Hand werden die öffentlichen Pfandbriefe abgesichert. Sie werden auch als Kommunalobligation bezeichnet.

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